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Voglhaus für den Herforder Preis nominiert

In der Spitzengastronomie gewinnt immer (auch) der Gast

„Der eigentliche Gewinner ist der Gast“, resümierte DEHOGA-Präsident Ernst Fischer die Jury- Auswahl der drei Kandidatinnen und Kandidaten für den „Herforder Preis — der deutsche Gastronomie-Preis 2005“, der am 14. Februar 2006 im Bielefelder Ringlokschuppen vergeben wird. Aus insgesamt 34 Bewerbern aus elf Bundesländern nominierten die elf Juroren die möglichen Preisträger: Anke Heimrich, Holstein Brasserle in Münster, Kerstin Schwan. Olives Bar & Restaurant in Düsseldorf. Martina Vogl, Das Voglhaus in Konstanz, Edwin Glenz, Genusswerkstatt Restaurant in Tamm, Guido Kellermann, Nektar in München. und Ulrich Lüke, Kiesinger Caf.Küche.Bar&Klub in Emsdetten.

Erfreut registrierten die Experten in der Jury 26,5 Prozent der Bewerbungen aus der Damenwelt. Martina Vogl (48) in Konstanz wollte eigentlich am Gymnasium Slawistik und Germanistik lehren, als ihr die Lehrerschwemme einen Strich durch diese Karriere machte. Wie gut für den Bodenseeraum: In ihrem Voglhaus begeistert ihre gesamte „Voglschar“ — wie sich ihr Team selbst nennt — die Gäste mit Kunst und Kultur, garniert mit kleinen Speisen und Getränken.

„Hier wird der viel zitierte Anspruch an Erlebnis-Gastronomie Realität“, findet Ulrich Jungk von der AHGZ. Das Kaffeehaus mit Selbstbedienung versteht sich als Ort der Begegnung mit integriertem Fachgeschäft für Wohnaccessoires. Vierteljährig unterzieht Martina Vogl ihr Cafe einer „Mauser“ und dekoriert saisonal um. Voglhaus-Musik — mal klassisch, mal jazzig —‚ Zimmertheater, Kabarett und Lesungen machen das Voglhaus auch zu einem kulturellen Mekka in Konstanz.

Alle Kandidaten zeichnen sich aus durch profilierte Konzepte, erebnisorientierte Angebote und niveauvolle Unterhaltung. „Der erfolgreiche Gastronom bindet seine Gäste durch eine gelungene Mi- schung aus Genusserlebnis, Lifestyle und interessanter Atmosphäre — das alles in einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis“, charakterisiert Udo Tydecks, Geschäftsführer der Herforder Brauerei, den Wandel des Gastwirts zum Manager für Gastlichkeit. Seit 1994 schreibt die ostwestfälische Privatbrauerei in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) den Preis aus, der helfen soll, vorbildliche und innovative Unternehmerinnen und Unternehmer stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.